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  • Half healed half fresh!
  • Ist zu haben:)

    Verkauft
  • Wanna do von Helge

    Verkauft
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  • Von unserem wertgeschätzten Kollegen Thomas Fechner vom Tempel München.
    Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.

    Immer wieder werden wir im Tempel mit der Frage konfrontiert, warum wir beim Piercing eigentlich nicht mit Kunststoffschmuck, Bioplast, PTFE, Bioflex, etc., arbeiten. “Andere Piercingstudios (in München) machen das ja schließlich auch.”

    Zur Einleitung muss gesagt werden: Kunststoff ist bei weitem nicht gleich Kunststoff, es gibt tatsächlich “hochwertige” bzw. “höherwertige” Kunststoffe in Form von PTFE (Polytetraflourethylen, ugs: Teflon), die zumindest theoretisch aufgrund ihrer exakten Materialbeschaffenheit für den Ersteinsatz beim Piercen geeignet wären, da sie (selbstverständlich!) kein Nickel enthalten und auch (nicht ganz so selbstverständlich…) keine Weichmacher an den Körper abgeben.
    Die meisten Piercings aus Kunststoff, die wir bei uns im Tempel München zu Gesicht bekommen, sind qualitativ unter aller Kritik; überdrehte Gewinde, beschädigte und damit einhergehend scharfkantige Oberflächen, welche den Stichkanal verletzen und so Komplikationen hervorrufen und ähnliche Erscheinungen, sind hier immer wieder zu beobachten. Qualitativ hochwertiger Schmuck ist im Netz – so scheint es! – Mangelware.

    Tatsächlich bietet das Arbeiten mit Kunststoff Vorteile für das Studio:

    Schmuck muss nicht in allen Größen auf Vorrat sterilisiert werden, dadurch dass PTFE-Schmuck beliebig gekürzt und Gewinde durch bloßes Aufschrauben der Kugel erzeugt werden können, ist es je Schmuckart nur erforderlich ein- und denselben Artikel mehrfach zu sterilisieren. Das erspart jede Menge logistischen Aufwand.
    Die Kosten: Im Vergleich zu geeignetem Titan liegen die Kosten für zulässigen PTFE-Schmuck bei ca. 30%. Dementsprechend wird die Gewinnspanne für das Piercingstudio – logisch – größer.
    Wie schon in Punkt 1.) angeführt, kann man durch Aufdrehen der Piercingkugel ein Gewinde erzeugen. Dementsprechend instabil ist das Material, und nach wenigen Wechseln sind die Gewinde meist überdreht, neuer Schmuck wird gebraucht. Ergo: Durch die geringere Haltbarkeit von Kunststoffpiercings gegenüber hochwertigem Titanschmuck braucht der Kunde mehr Schmuck – mehr Schmuckverkauf – mehr Umsatz. Nicht sonderlich kundenfreundlich, aber effektiv.
    Auch die Vorteile für den Kunden wollen wir an dieser Stelle nicht unter den Teppich kehren:

    Gerade bei Oralpiercings (Lippenpiercing, Zungenpiercing, etc.) entsteht ein geringeres Risiko für die Zähne, sollte man mal draufbeißen. In den meißten Fällen beißt man jedoch eher auf die Kugel – Kunststoff-Kugeln kann man aber auch auf Metallstäbe schrauben.
    Die Oberfläche von unbenutztem PTFE ist antiadhäsiv, Verunreinigungen haben kaum Haftmöglichkeiten. Doch zu diesem vermeintlichen Vorteil später mehr.
    Wir im Tempel geben dennoch ganz klar Titanschmuck (Ti6 Al 4V ELI – auch unter Titan Grad23 geläufig) beim Piercen den Vorzug. Die einzige Ausnahme bildete bei uns früher das Christina-Piercing, welches wir bei manchen Kundinnen aus anatomischen Gründen in einer Länge stechen mussten, die aus Titan nicht in dieser Länge erhältlich war. Daher ist unsere Erfahrung mit diesem Metall auch nicht rein theoretischer Natur, und so haben die Sonderanfertigungen in Titan in unserem Studio Einzug gehalten. Wir lassen für verschiedene Piercings inzwischen unseren Schmuck nach unseren Vorstellungen herstellen, das ist jedoch ein anderes Thema.

    Wie bereits oben unter “Vorteile Studio – Punkt 2.) erwähnt, drehen die Gewinde bei Kunststoffpiercings schnell durch und zwingen den Kunden zum Schmuckkauf. Das ist nur bedingt ein Vorteil, denn einerseits ist es unserer Meinung nach nicht sonderlich seriös Schmuck zu verkaufen, bei dem wir von vornherein wissen, dass er nur begrenzt einsetzbar ist; andererseits generiert ein Studio ganz sicher auch keine zufriedenen – und somit Stamm-Kunden, wenn dort mit Schmuck gearbeitet wird, der ständig kaputt geht.

    Auch die Materialoberfläche wird mit der Zeit bei PTFE einfach porös. Auch wenn in diesem Punkt oft Gegenteiliges zu lesen ist, wir hatten noch nie (!) ein getragenes Kunststoffpiercing mit einwandfreier Oberfläche in der Hand. Auf einer porösen Oberfläche haften Verunreinigungen extrem gut, somit wird das Tragen von solchen Piercings schnell unappetitlich und schließlich unhygienisch und führt oftmals zu Komplikationen.

    Bei “billigem” Kunststoffschmuck verhält es sich noch extremer, die Oberflächen sind viel zu weich für äußere Einflüsse und mechanische Belastungen, so dass schon bei Kontakt mit Fingernägeln oder Zähnen scharfkantige Risse in der Oberfläche entstehen können, welche den Stichkanal und das umliegende Gewebe bei Reibung verletzen. Schmerzen, Irritationen, Entzündungen und auch Granulome können die Folgen sein. Oftmals werden hier auch Weichmacher an den Körper abgegeben und rufen allergische Reaktionen hervor.

    Ein ebenfalls oft vorgebrachtes Argument ist das “geringere Risiko für die Zähne”; auf den ersten Blick mag das schlüssig klingen, allerdings wird – besonders beim Zungenpiercing – nahezu immer ein PTFE-Stab mit Metallkugeln eingesetzt, das deutlich höhere Risiko für die Zähne beim Draufbeißen geht von den Kugeln aus – siehe oben.

    An dieser Stelle sei übrigens ausdrücklich erwähnt: Piercings aus Kunststoff passen sich NICHT / NIEMALS / NEVER (!) dem Körper an! Elastisch verformbare Kunststoffe haben das Bestreben in ihre ursprüngliche Form zurück zu kehren – daher ist von selbst zurechtgebogenen Stäben und Bananensteckern für Oberflächenpiercings ausdrücklich abzuraten. Diese Schmuckstücke wachsen nahezu immer heraus.

    Für die Kunden, die tatsächlich auf Kunststoffpiercings zurückgreifen wollen oder sogar müssen (Operationen, Radiologische Untersuchungen etc.) führen wir selbstverständlich qualitativ hochwertigen Schmuck aus PTFE – insbesondere für den Ersteinsatz arbeiten wir aber ausschließlich mit Titan G23.

    Fazit: Für uns Bedeutet die Verwendung von Titanschmuck einen erheblichen Mehraufwand bei der Aufbereitung und Sterilisation und deutlich weniger Umsatz. Die Gesundheit und Zufriedenheit unserer Kunden hat für uns aber einfach oberste Priorität, daher werden wir auch weiterhin keine Kunststoffe sondern Titan G23 beim Stechen verwenden.

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